Mehr als 140 Zeichen sind für eine Stellenanzeige nicht mehr nötig: Google-Vizepräsidentin Marissa Mayer wandte sich über den Internet-Dienst Twitter an Absolventen der Computerwissenschaften in diesem Frühling: «Du bist herausragend und wir stellen Mitarbeiter im Produktmanagement ein.»
Zu näheren Einzelheiten des Stellenangebots gab es noch einen Link zu einer Webseite sowie die Aufforderung der Google-Managerin: «DM me» – Schickt mir über Twitter eine persönliche Nachricht (Direct Message).
![[Karriere] Recruting via 140 Zeichen: Google nutzt Twitter für die Stellensuche](http://photos.techfieber.de/wp-content/uploads/2011/03/marissa-mayer-google-twitter_karriere.jpg)
Google ist nicht das einzige Unternehmen, das auf «Twitcruiting» setzt – dieser Kunstbegriff aus Twitter und Recruiting (Personalsuche) bezeichnet die Nutzung von Twitter für die Suche nach geeigneten Mitarbeitern. So hat etwa BMW im vergangenen Jahr ein spezielles Twitter-Konto mit Stellenangeboten eingerichtet. Wer an einer neuen Stelle interessiert ist, wird nicht nur auf Twitter, sondern auch in anderen Sozialen Netzwerken wie Facebook, Xing und LinkedIn fündig.
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