Facebook revolutioniert die Online-Kommunikation (…nicht)

Der lange erwartete Event zur „Facebook Mail“ fand gestern Abend statt, und Mark Zuckerberg trug seine persönlichen Ansichten zum Thema Email und Online-Kommunikation vor. Email, so erklärte er der nicht besonders atemlosen Zuhörerschaft, sei für heutige Teenager „zu formell“, weswegen diese lieber Instant Messenger und SMS benutzten. Lieber Mark: Das wussten wir schon vor 10 Jahren. Dessen ungeachtet kündigte der Facebook-CEO ein „new messaging system“ an, das im Lauf der nächsten Monate seinen Nutzern zur Verfügung stehen werde. Email (obwohl angeblich veraltet), SMS und IM würden darin vereinigt, die ebenfalls neue „social inbox“ soll helfen, die von Facebook mit verursachte Informationsüberflutung zu kanalisieren, indem die Nachrichten, Statusmeldungen oder gelangweilten Äusserungen der eigenen Facebook-Freunde nach oben sortiert werden. Wollen wir das? Eigentlich nicht. Das Konzept einer gemeinsamen Online-Kommunikations-Plattform ist nicht schlecht, aber andere Anbieter wie etwa Google haben dafür stimmigere Lösungen im Angebot. Nice try, Zuck.

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One Response

  1. patrick 16. November 2010

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