Second Life erhält zweites Leben im Browser

Das Geschäftsmodell von Linden Lab (Betrieb einer virtuellen Welt, finanziert von Verkäufen von virtuellen Grundstücken gegen echtes Geld) wollte sich nach Abklingen des Second-Life-Hypes (der weitgehend auf Missverständnissen beruhte) nicht so Recht zum Positiven hin entwickeln.

Also kündigt Mark Kingdon, Chief Executive von Linden Lab eine Restrukturierung an. Präziser: Ein Drittel der Mitarbeiter verlieren den Job.

Technisch interessant ist die Abwendung vom Client zugunsten des Browsers. Second Life soll zukünftig im Browserfenster laufen, was ja auch schon in anderen 3D-Game-Welten gut funktioniert. Damit erweitert sich die Zielgruppe auf die sehr grosse Gemeinde der Browserbesitzer.

Wenn Linden Lab jetzt auch noch Ideen hat, was man in Second Life eigentlich tun kann (ausser, so zu tun, als ob gerade ne Party laufen würde), steht einem zukünftigen Erfolg der Virtuellen Welt nichts mehr entgegen.

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