Sechs Freiwillige wollen heute (3. Juni) in Moskau zu einem simulierten Marsflug aufbrechen. Drei Russen, ein Italiener, ein Franzose und ein Chinese nehmen an dem Experiment «Mars 500» im Institut für Medizinisch-Biologische Probleme der Russischen Akademie der Wissenschaften teil. Dabei arbeiten sie 520 Tage lang isoliert von der Außenwelt in einer speziellen Versuchsanlage unter nahezu realen Weltraumbedingungen. Es fehlen lediglich die Schwerelosigkeit und die kosmische Strahlung.
Ziel des Experiments, an dessen Auswertung auch Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt sind, ist das Studium der Gruppendynamik und körperlichen Verfassung der Kandidaten unter extremen Bedingungen. Eine reale Mars-Mission ist frühestens Mitte der 2030er Jahre denkbar.
tf/war/ddp
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