Auf Entertainer Harald Schmidt wirkt Vergänglichkeit beruhigend. «Ich lese mit großer Begeisterung die Wissenschaftsteile in den Zeitungen, und da haben sie alle vierzehn Tage einen Nobelpreisträger, der sagt: Überleben werden nur die Bakterien!», sagte Schmidt der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung».
Die größten Apokalyptiker seien «bestens gelaunt, werden alle neunzig, sitzen im Garten, trinken Tee».
Wenig begeistert ist Schmidt von den Möglichkeiten der neuen Medien, die zu einem «Aufblasen von Irrelevanz» beitrügen. Er kenne sich mit der Technik nicht aus und könne «mit Mühe eine SMS schreiben, den Computer anstellen und bei Google etwas suchen».
Hilfe erhalte er hier von «supertollen jungen Mitarbeitern»: «Wenn ich nicht so faul wäre, hätten mindestens fünfzig Leute keinen Job.»
tf/maa/ddp
