DIHK befürchtet das Schlimmste: Aschewolke nach Vulkanausbruch bremst Aufschwung

Aschewolke Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) befürchtet, dass der Vulkanausbruch auf Island die Chancen einer Erholung in der deutschen Luftverkehrsbranche dämpfen wird. «Die Branche hatte durch den über Monate schwelenden Tarifkonflikt bei den Piloten ohnehin keinen guten Start in das neue Jahr», sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der Landauer «Rheinpfalz am Sonntag» laut Vorabbericht. Hinzu komme jetzt die zeitweilige Schließung der deutschen Flughäfen wegen der Vulkanaschewolken.

Schon vor dem Naturereignis habe nur jedes vierte Luftverkehrsunternehmen seine Lage als gut eingeschätzt, während mehr als 38 Prozent ihre Situation als schlecht bewertet hätten, sagte Wansleben. Damit sei die Geschäftssituation in dieser Branche deutlich schlechter als bei Unternehmen anderer Wirtschaftszweige. Durch den Vulkanausbruch könnten sich Geschäftserwartungen zusätzlich trüben.

tf/mei/ddp

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  1. hawthorne 17. April 2010

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