[TechNewsticker] GfK verdient ein Viertel weniger

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Das Marktforschungsinstitut GfK hat im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich weniger verdient. Das Konzernergebnis ging gegenüber 2008 um rund ein Viertel auf 60,5 Millionen Euro zurück, wie der Nürnberger SDAX-Konzern am Mittwoch mitteilte. Das operative Ergebnis fiel um 7,3 Prozent auf 147 Millionen Euro. Der Umsatz schrumpfte um 4,6 Prozent auf 1,16 Milliarden Euro. Damit bestätigte die GfK bei Vorlage der endgültigen Jahreszahlen 2009 die Erwartungen an das Gesamtjahr.

2010 hat für den nach eigenen Angaben zufolge viertgrößte Marktforscher der Welt auf dem Niveau des Vorjahres begonnen. Per Ende Februar decke das Auftragsbuch insgesamt 42,8 Prozent des Jahresbudgets. Im Vorjahr hatte die GfK zu diesem Zeitpunkt 43,3 Prozent des Jahresbudgets in den Büchern. «Das Jahr wird sicherlich noch schwierig werden», sagte Vorstandsvorsitzender Klaus Wübbenhorst.

Insgesamt rechnet die GfK für das laufende Jahr mit einem Umsatzanstieg von rund drei Prozent. Mit dem angekündigten Umsatzplus will das Institut stärker wachsen als die Branche, der ein unveränderter Umsatz prognostiziert wird, wie es weiter hieß.

Weiter teilte das Unternehmen mit, dass sich die Zahl der Mitarbeiter zum Jahresende 2009 um rund vier Prozent auf rund 10 000 erhöht hat.

tf/mei/ddp

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