[Business] Daumen runter: IWF senkt Wachstums-Prognose für Deutschland

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognosen für das Wirtschaftswachstum in Deutschland in diesem und im nächsten Jahr leicht gesenkt. Wie aus einem am Dienstag veröffentlichten Bericht hervorgeht, rechnet der IWF mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,2 Prozent im laufenden und um 1,7 Prozent im kommenden Jahr. Anfang Februar war der IWF noch von 1,5 und 1,9 Prozent ausgegangen.

Als wichtigste Risiken für das deutsche Wirtschaftswachstum betrachtet der IWF das voraussichtlich nur begrenzte Exportwachstum sowie die Gefahr einer Kreditverknappung. «Die US-Konsumenten könnten sich für einige Zeit zurückhalten, die internationalen ergriffenen Stützungsmaßnahmen werden irgendwann ihre Wirkung verlieren
und der Spielraum für ein Exportwachstum über das vom Lagerzyklus ausgelöste ist begrenzt», urteilte der IWF.

Zudem rechnet die in Washington ansässige Organisation damit, dass anhaltende Probleme im Bankensektor die Kreditversorgung und später auch die Binnennachfrage belasten werden. Auch dürfte die Arbeitslosigkeit steigen, wenn die Unternehmen ihre Belegschaften dem niedrigeren Wachstum anpassten und die staatlichen Anreize für Kurzarbeit ihre Wirkung verlören. Dadurch würde der Konsum weiter belastet.

tf/mei/ddp

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