[business] Banken: LBBW steht nicht für Fuisonen zur Verfügung

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Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) steht laut einem Zeitungsbericht auf absehbare Zeit nicht für Fusionen mit anderen öffentlich-rechtlichen Instituten zur Verfügung. Die LBBW habe mit der Übernahme der Landesbanken von Rheinland-Pfalz und Sachsen bereits einen großen Beitrag zur Konsolidierung geleistet, für den sie jetzt teuer bezahle. «Daher ist für uns Konsolidierung kein Thema», sagte der Verwaltungsratsvorsitzende Peter Schneider dem «Handelsblatt» (Montagausgabe).

Aktuell sei vor allem die WestLB auf der Suche nach Fusionspartnern, hieß es weiter. Mit Blick auf die Düsseldorfer Landesbank sagte Schneider, man habe «keinerlei Expansionsdrang». Sollten Sparkassen außerhalb des Kerngebiets mit der LBBW zusammenarbeiten wollen, sei man in Stuttgart «wie schon in der Vergangenheit immer dafür offen».


Für das laufende Jahr peilt Schneider mit der LBBW wieder schwarze Zahlen an. Die ersten Monate hätten sich gut angelassen. Allerdings sei die Nachfrage nach Krediten durch den Mittelstand rückläufig, sagte er.

Im vergangenen Jahre hatte die Bank rund 1,48 Milliarden Euro Verlust erzielt. Hauptgrund für den immer noch hohen Fehlbetrag war den Angaben zufolge die erhebliche Ausweitung der Kreditrisikovorsorge.

tf/mei/ddp

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