Online-Werbung: United-Internet-Tochter Adlink schwächelt, heißt jetzt Sedo

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Die United-Internet-Tochter Adlink hat im vergangenen Jahr unter der Wirtschaftskrise und der damit verbundenen Flaute am Werbemarkt gelitten. Der Umsatz ging um 5,4 Prozent auf 135,3 Millionen Euro zurück, wie der Online-Werbevermarkter am Mittwochabend mitteilte. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) blieb hingegen mit 11,8 Millionen Euro stabil.

Für 2010 erwartet Adlink keine Besserung: Den Umsatz sieht das Unternehmen auf 125Millionen Euro sinken, das operative Ergebnis vor Sondereffekten soll hingegen weiter stabil bleiben.

Adlink hatte im vergangenen Jahr Anteile an Goldbach Media und der französischen Hi-Media an seine Mutter United Internet verkauft. Die Anteile an Hi-Media wiederum stammten aus dem Verkauf des Display-Marketing, für die Sparte hatte Adlink auch Aktien von den Franzosen übernommen. Inklusive der Einmalerträge aus den Anteilsverkäufen stieg das EBITDA um 106 Prozent auf 24,5 Millionen Euro. In das Konzernergebnis floss zusätzlich der Veräußerungsgewinn für das Display-Marketing ein.

Unterm Strich verdiente Adlink so mit 36,4 Millionen Euro mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr (2008: 13,9 Mio Euro). Seine Schulden konnte der Online-Werbevermarkter vollständig abbauen.

Nach dem Verkauf des Display-Marketings mit der Marke Adlink will sich das Unternehmen in Sedo Holding umbenennen. Die Domain-Marketing-Sparte „Sedo“ und die Werbevermittlung „Affilinet“ sollen mit Hilfe von Investitionen in Marke und Produktentwicklung gestärkt werden.

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