STMicroelectronics bekommt 431 Mio Dollar Schadensersatz von Credit Suisse

X Die Schweizer Großbank Credit Suisse muss dem Halbleiterhersteller STMicroelectronics (STM) 431 Millionen Dollar (fast 323 Mio Euro) Schadensersatz zahlen.Das teilte der größte europäische Halbleiterhersteller am Mittwoch unterBerufung auf ein Urteil eines New Yorker Gerichtes in Genf mit.STMicroelectronics hatte der Credit Suisse vorgeworfen, für das Unternehmenstatt staatlich gesicherter Studentenanleihen unerlaubt sogenannte Auction RateSecurities (ARS) gekauft zu haben. ARS sind langfristige Anleihen, derenZinssatz in kurzen Abständen bei Auktionen festgesetzt wird. Der Markt für ARSwar während der Finanzkrise zusammengebrochen.

Auch der Schweizer Pharmakonzern Roche hat ebenso wiedas britische Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline in den USAKlage gegen die Credit Suisse eingereicht. Die Klagen stehen ebenfalls inZusammenhang mit Wertpapiertransaktionen. Alle geben an, von einem Ex-Broker derCredit Suisse und dessen Partner systematisch getäuscht worden zu sein. Denbeiden wurde in den USA wegen Betrugs der Prozess gemacht. Die Deliktsumme wirdauf rund eine Milliarde Dollar beziffert.

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