Produktions-Engpass bei Infineon: Mehr Kapazitäten in Dresden sollen Chip-Herstellung beschleunigen

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Der Chiphersteller Infineon will der hohen Nachfrage auch mit der angekündigten Erweiterung der Fertigungskapazitäten im Dresdner Werk begegnen. Dies sagte ein Sprecher der Infineon Technologies AG am Mittwoch auf Anfrage. Der DAX-Konzern aus Neubiberg hatte Mitte März erklärt, die Kapazitäten in Dresden erneut um zehn Prozent ausweiten und dafür rund 18 Millionen Euro investieren zu wollen.

Wie das «Handelsblatt» (Mittwochausgabe) berichtete, müssen die Kunden der Industriesparte von Infineon, darunter viele Solarhersteller, aktuell mit Wartezeiten rechnen. «Unsere Auftragsbücher sind voll, und unsere Kunden würden gerne noch schneller und mit noch mehr Produkten beliefert werden», sagte der Chef der Industriesparte, Arunjai Mittal, dem Blatt.

Infineon Technologies Dresden beschäftigt nach eigenen Angaben derzeit rund 1900 Mitarbeiter. Als hundertprozentige Tochter der Infineon Technologies AG fertigt die Infineon Technologies Dresden GmbH komplexe Logikchips auf Basis von 200-mm-Siliziumscheiben. Zudem werden in Dresden neue Technologien unter anderem für die Bereiche Chipcard/Security, Wireless Solutions und Automotive entwickelt. Weltweit arbeiten für den Infineon-Konzern 25 650 Beschäftigte.

tf/mei/ddp

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