[Medien] Bertelsmann: Umsatz schrumpft 2009 nur um 5,4%

Medien Bertelsmann UmsatzDer Gütersloher Medien-Riese Bertelsmann ist im Medienkrisenjahr 2009 glimpflich davongekommen. Dank umfangreicher Sparmaßnahmen schrumpfte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr nur um 5,4% auf 15,4 Mrd Euro. Der operative Gewinn sank zwar um knapp 10% auf 1,4 Mrd Euro. Unterm Strich steht ein Konzerngewinn von 35 Mio Euro – im Vorjahr waren es noch 270 Mio Euro.

Für 2010 erwartet das Unternehmen Umsatz und operatives Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres. Größere Akquisitionen seien nicht geplant. Sollte der angeschlagene britische Musikkonzern EMI allerdings zum Verkauf stehen, würde man sich diesen ansehen.

Bertelsmann-Vorstandsvorsitzender Hartmut Ostrowski hatte in der Werbekrise den Rotstift angesetzt und im abgelaufenen Jahr nahezu eine Milliarde Euro eingespart. Mit dem Sparkurs konnte Bertelsmann dem Umsatzrückgang 2009 entgegensteuern. Und so entspricht das Sparvolumen auch nahezu dem Umsatzschwund. Die Gesamtschulden von Bertelsmann gingen den Angaben zufolge von 6,6 Milliarden auf 6,0 Milliarden Euro zurück.

Ende 2009 hatte Europas größter Medienkonzern noch knapp 103 000 Beschäftigte. Zum Konzern gehören unter anderem die Senderkette RTL, Europas größter Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr («Gala», «Brigitte», «Stern», «GEO»), Buchclubs und Verlage.

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