[business] Urteil erwartet im Prozess um Unterlassungsklage gegen Underberg

Im Prozess um eine Unterlassungsklage gegen den Spirituosen-Hersteller Underberg will das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf am Dienstag (23. März, 11.30 Uhr) ein Urteil verkünden. Bei dem Rechtsstreit verlangt der Schutzverband der Spirituosen-Industrie von der Underberg AG mit Sitz in Rheinberg (Kreis Wesel) einen Verzicht auf Werbeslogans, die eine angeblich gesundheitsfördernde Wirkung des Magenbitters suggerieren.

So hatte der «Magenbitter»-Hersteller behauptet, «weltweit im Dienste der Gesundheit» tätig zu sein. «Besonders nach dem Essen» sei ein Underberg für den «Magen und das Wohlbefinden» angebracht. Es gebe geradezu eine «Garantie für verdauungsfördernde Eigenschaften».

Mit diesen Aussagen ist der Schutzverband der Spirituosen-Industrie nicht einverstanden und klagt deshalb auf Unterlassung. Underberg sei ein Getränk mit 44 Prozent Alkoholanteil und kein Gesundheitstrunk, habe der Verband in seiner Klage zu Protokoll gegeben.

tf/mei/ddp
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