[Medien] „Zeit“-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo gibt der „Süddeutschen“ einen Korb

Giovanni di Lorenzo SZ

Giovanni di Lorenzo mag lieber weiterhin Schmuddelwetter in Hamburg ertragen statt Sonnenschein und Berge in München genießen: Der Journalist und TV-Moderator di Lorenzo, seines Zeichens Chefredakteur des Wochenmagazins „Die Zeit“, will nicht neuer oberster Journalist, sprich Chefredakteur, der „Süddeutschen Zeitung“ werden.

Der Journalist, der einst eben von der „SZ“ aus München kam, habe nach längerer Bedenkzeit abgesagt, berichtet heute das Hamburger Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ vorab unter Berufung auf Verlagskreise.

Bei der Suche nach einem Nachfolger für Chefredakteur Hans Werner Kilz (66) laufe es nun auf einen Kandidaten aus dem eigenen Haus hinaus. Als aussichtsreich gelten seine beiden Vize, Kurt Kister und Wolfgang Krach.

Es sind aber auch Innenpolitik-Chef Heribert Prantl, Außenpolitik-Chef Stefan Kornelius und Wirtschafts-Chef Ulrich Schäfer in der Diskussion des Herausgeberrats, wie das Magazin weiter berichtet. Kilz hört zum Jahresende auf.

Die «SZ» hat ein Statut, das der Redaktion Mitsprache bei der Besetzung des Chefredakteurspostens einräumt. Der Herausgeberrat sucht zwar den Chefredakteur. Sind aber zwei Drittel der leitenden Redakteure gegen einen Vorschlag, fällt er durch.

Di Lorenzo war Wunschkandidat der Redaktion wie auch des neuen Mehrheitseigentümers, der Südwestdeutschen Medien Holding.

Foto ddp

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One Response

  1. Gerhard Mangstl 5. April 2010

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