Medien-Bericht: Stabilisierungsfonds für Euro mit Gold abgesichert

Die Bundesregierung erwägt nach Informationen des Nachrichtenmagazins «Focus», den geplanten Stabilisierungsfonds für den Euro auch mit Gold abzusichern. Ein Vorschlag aus dem Finanzministerium sieht laut einem Vorabbericht des Magazins vom Samstag vor, die Goldreserven der früheren Notenbanken aller Euro-Länder «buchhalterisch» in einen Stabilisierungsfonds einzubringen. Laut «Focus» verfügt selbst Griechenland noch über etwa 112 Tonnen Gold. Die Deutsche Bundesbank lagere 3407 Tonnen mit einem aktuellen Marktwert von 90 Milliarden Euro.

Das Bundesfinanzministerium wollte die Informationen weder bestätigen noch dementieren. «Für uns ist jetzt die weitere Abstimmung mit unseren europäischen Partnern, insbesondere Frankreich wichtig. Dann sehen wir weiter», sagte ein Ministeriumssprecher dem Magazin. Die Bundesbank teilte mit, über die Verwendung der Goldreserven könne nach dem Gesetz nur der Vorstand der Deutschen Bundesbank entscheiden.

tf/mei/ddp

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