[CeBit] Asus-Chef Jonney Shih: Asus ist die Nummer 1 bei Netbooks in Deutschland

Asus Cebit 2010
Der taiwanesische Computerhersteller Asus, der vor zwei Jahren mit dem Netbook EeePC Computergeschichte schrieb, setzt weiter auf innovative Produktlösungen. «Wir hoffen, auch bei künftigen Innovationen wieder erster zu sein», sagte Asus-Chairman Jonney Shih der Nachrichtenagentur ddp bei der CeBIT in Hannover. Bei den Netbooks sei man die Nummer eins auf dem deutschen Markt. Asus habe in dem Segment in allen vier Quartalen des vergangenen Jahres den Spitzenplatz bei den Absatzzahlen belegt.

Bei der Suche nach neuen Lösungen bewege man sich «in einem Dreieck», sagte Shih. Ein Eckpunkt sei das Netbook, das die Kompatibilität des Personalcomputers biete, ein zweiter die extreme Portabilität des Smartphones und der dritte der Tablet PC. Aus dieser Herangehensweise heraus sei auch das Eee-Keyboard entstanden, das alle Funktionen eines vollwertigen PC in einer Tastatur vereint. Damit lasse sich jede Art von Bildschirm ansteuern, wodurch der Nutzer ein vollwertiges Cloudcomputing-Gerät in der Hand halte.

Bei den Tablet-Geräten sei noch «alles in der Entwicklung», sagte Shih. Deshalb könne es jetzt auch noch keine endgültigen Antworten geben. Derzeit gebe es bei den Tablet-ähnlichen Geräten verschiedene Modelle. Manche ähnelten sehr den gegenwärtigen E-Book-Readern wie beispielsweise von Amazon oder Sony. Je nach Nutzungsprofil gebe es aber unterschiedliche Anforderungen an die Geräte. So müsse beispielsweise der reine E-Book-Reader energiesparend sein. Bei einem Farbbildschirm wie beim iPad zum Beispiel müssten jedoch Zugeständnisse an den Energieverbrauch gemacht werden.

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