Online-Sicherheit: Internet-Sicherheitspakete mit Zusatzdiensten lohnen nicht=

XXXXX LogoHersteller von Sicherheits-Software versprechen den Verbrauchern neben dem Schutz vor Schadsoftware und Viren auch diverse Kinderschutzversionen. In einem Test der Zeitschrift «c’t» (Ausgabe 5/2010) erwiesen sich die Antiviren-Funktionen von fünf Internet-Security-Suiten zwar als gut. Der Aufpreis für zusätzliche Funktionen im Vergleich zu klassischen Virenscannern lohnt sich laut Testurteil aber nicht. Firewall, Spam-Filter und die Kinderschutzfunktionen erwiesen sich als unbrauchbar.

Lediglich der Spamfilter des Pakets Kaspersky Internet Security 2010 (Preis 40 bis 60 Euro) wurde als gut bewertet. Er untersucht als einziges Programm im Test auch Mails, die über eine SSL-Verbindung abgerufen wurden. Werden die Passwörter unverschlüsselt übertragen, können Hacker leicht angreifen. Kaspersky liefert Plugins für E-Mail-Programme wie Thunderbird oder Windows-Mail gleich mit.

Problematisch ist bei den Paketen, dass die Firewalls der Komplettprodukte mit einer einfachen Logik arbeiten. So dürfen gutartige Programme anfänglich auch Verbindungen von draußen annehmen. Die eingebaute Windows Firewall macht dies besser, wie die Zeitschrift weiter berichtet. Auch die meisten Kinderschutzfilter fielen im Test durch. Als kostenlose Alternative empfehlen sich die Angebote von AOL, FragFINN und Microsoft.

tf/mei/ddp
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