[business] VDMA rechnet für 2010 mit Konsolidierung auf niedrigem Niveau

XXXXX LogoDer deutsche Maschinen- und Anlagenbau schöpft für 2010 langsam Hoffnung, nachdem 2009 das schlechteste Jahr seit Jahrzehnten für die Branche war. Im laufenden Jahr sei eine Konsolidierung auf niedrigem Niveau zu erwarten, sagte der Präsident des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Manfred Wittenstein, am Mittwoch bei der Jahrespressekonferenz in Frankfurt am Main.

«Die deutsche Maschinenproduktion wird nach unserer Einschätzung in den ersten Monaten des Jahres 2010 ihr Vorjahresniveau teils noch deutlich verfehlen. Später im Jahr kann es unserer Branche jedoch gelingen, wieder Plusraten zu schreiben», sagte Wittenstein.

Der VDMA geht davon aus, dass der Maschinenbau im Jahresmittel 2010 das Produktionsvolumen von 2009 in etwa halten kann, mit einer leicht positiven Tendenz im Jahresverlauf. Die Branche rechnet zudem mit einem weiteren Stellenabbau. 2009 sank die Beschäftigung um rund 34 000 Personen.

Im vergangenen Jahr sank die Produktion der Branche um knapp 25 Prozent auf 151 Milliarden Euro. Der Branchenumsatz fiel um nominal 23 Prozent auf 160 Milliarden Euro. Die Kapazitätsauslastung lag im Durchschnitt bei 71 Prozent nach 89 Prozent im Vorjahr. Die Maschinenbestellungen fielen den Verbandsangaben zufolge so drastisch wie noch nie seit Beginn der VDMA-Auftragseingangsstatistik 1958. Im Gesamtjahr lagen die Bestellungen um 38 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Wittenstein zufolge darf das Orderplus im Dezember nicht davon ablenken, dass sich die Nachfrage nach Maschinen und Anlagen weiterhin auf sehr niedrigem Niveau bewege. Im Dezember lag der Auftragseingang um 8 Prozent über dem Vorjahresniveau und verzeichnete damit erstmals seit 15 Monaten wieder einen Zuwachs. Der Vergleichsmonat Dezember 2008 war mit Abstand der schwächste Monat des Vorjahres. tf/mei/ddp
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