Handelsblatt: Bundesverband privater Banken plant „Bad Bank“

Der Bundesverband der privaten Banken (BdB) will eine eigene Bad Bank gründen. Derzeit sucht der Verband nach Möglichkeiten, eine Banklizenz für den ihm angeschlossenen Einlagensicherungsfonds zu erhalten, wie das «Handelsblatt» (Dienstagausgabe) berichtet. Mit dieser Lizenz könnte der BdB künftig in der Not aufgefangene Institute mit eigenen Leuten führen. Mit einer Umsetzung sei noch in diesem Jahr zu rechnen. Bei dem Vorhaben seien allerdings noch zahlreiche steuerliche und beihilferechtliche Fragen zu klären. Der BdB wollte sich zu den Plänen nicht äußern.

Ausschlaggebend für die Pläne des Verbands ist dem Vernehmen nach die Düsseldorfer Hypothekenbank, die seit fast zwei Jahren beim Einlagensicherungsfonds des BdB liegt, obwohl dieser das Institut im April 2008 nur vorübergehend übernehmen wollte. Eine solche Situation sei sowohl kartell- als auch steuerrechtlich problematisch, hieß es. Außerdem fehlt es an Personal für eine Führung der Bank über einen langen Zeitraum. tf/ddp/arh

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