Social-Network-Pionier Friendster steht vor Verkauf nach Asien

friendster screenshot britney spears von techfever.

Die Gründer des ersten wirklich florierenden Social Networks der Welt, Friendster.com, hatten es selbst in der Hand. Und sie haben den Jackpot durch deutlich zuviel Arroganz und mangelnde Offenheit ihrer Plattform nach außen vermasselt.

Obwohl Friendster.com bereits 2001 online ging und Millionen begeisterter Nutzer in aller Welt in seinen Bann zog, heißen die Sozial-Netzwerke der Stunde Facebook.com, MySpace und LinkedIn.

Friendster ist in der Versenkung des Cyberspace verschwunden und soll jetzt gemäß der Nachrichtenagentur Reuters vor dem Ausverkauf nach Asien stehen –  der asiatische Raum (insbesondere die Philippinen) ist der einzige Markt in dem Friendster noch relevant bzw. signifikant aktiv ist.

Eigenangaben zufolge hat der Dienst noch 115 Millionen registrierte Nutzer. Wie viele davon tatsächlich aktiv sind, ist allerdings nicht bekannt.

Eine Gruppe von Investoren aus Asien soll den Reuters-Quellen zufolge jetzt rund 100 Millionen US-Dollar für das Sozial-Netzwerk zahlen wollen. Der Deal soll noch vor Ende des Jahres in trockenen Tüchern sein.

Das deutlich jüngere Social Network Facebook (gegründet im Februar 2004) rüstet sich dagegen für einen baldigen Börsengang – der mit Sicherheit mehrere Milliarden Dollar in die Kasse des Jungunternehmers und Facebook-Gründers Mark Zuckerberg spülen wird.

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