Viertes Quartal in Folge: Sony schon wieder schwer im Minus

Sony Howard Stringer CEO

Der Chef runzelt die Stirn: Sony-CEO Howard Stringer erwirtschaftet mit Sony das vierte Quartal in Folge ein herbes Minus. Für das erste Geschäftshalbjahr 2009 verbuchte der japanische Unterhaltungselektronik-Konzern aus Tokio ein Minus von über 63 Milliarden Yen (rund 190 Millionen Euro) nach einem Gewinn von 55,8 Milliarden Yen im gleichen Vorjahreszeitraum.

Doch immerhin: Sony rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem geringeren Verlust als bislang gedacht.

Vor allem der Absatz von Handys ist eingebrochen – die Mobiltelefone aus dem Joint-Venture mit Ericsson sind anscheinend chancenlos gegen die Smartphone-Konkurrenz von Apple (iPhone) oder dem Blackberry von Research in Motion (RIM).

Zudem belasten der vergünstigte Preis der Playstation-Spielekonsole (PS3) und der wachsende Druck der Gaming-Rivalen Microsoft (Xbox 360) und Nintendo (Wii) das Sony-Ergebnis.

Positiv wirkten sich dagegen die guten Plattenverkäufe des Ende Juni verstorbenen Popstars Michael Jackson auf die Sony-Bilanz aus.

Nun will Stringer bei dem Playstation-Erfinder und zweitgrößten LCD-Fernseh-Hersteller der Welt (hinter Samsung) noch weiter auf die Kostenbremse drücken.

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  1. Wii 31. Oktober 2009

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