Der Chef trommelt wieder selbst bei Microsoft: Heute morgen pünktlich um 10:30 Uhr ist Showtime in München. Microsoft-Ceo Steve Ballmer gibt sich die Ehre und stellt offiziell in München im Atrium der BMW Group Classic den neuen Hoffnungsträger Windows 7 vor.
Gut zwei Wochen vor dem weltweiten Verkaufsstart des neuen Microsoft- Betriebssystems Windows 7 will der Vorstandschef Ballmer von den Erfahrungen in Unternehmen berichten, die das Betriebssystem bereits seit Sommer einsetzen und testen können.
Unter anderem darf auch der BMW-IT-Chef Karl Erich Probst berichten, welche Erfahrungen der Luxus-Autobauer bislang mit dem neuen Fenster-Programm sammeln konnte. Der Microsoft-Großkunden will bis im Jahr 2011 alle seine 85.000 Arbeitsplatz-PCs auf Windows 7 umrüsten
In den Handel kommt das mit Spannung erwartete neue Windows-OS weltweit am 22. Oktober.
Nach der herben Enttäuschung mit dem Anfang 2007 eingeführten Win7-Vorgänger Microsoft Vista setzt der Konzern aus Redmond nun große Hoffnungen darauf, dass das vermeintlich schnellere, sicherere und technisch stabilere Windows 7 zum Verkaufsschlager avanciert.
Dass Ballmer höchstpersönlich die Werbetrommel für das neue Fenster-OS mitschlägt, kommt nicht von ungefähr, denn Microsoft rechnet angesichts der weltweiten Flaute weiter mit vergleichsweise niedrigen IT-Ausgaben von Firmenkunden. Erst vergangene Woche hatte Steve Ballmer in San Francisco die Einschätzung abgegeben, dass die IT-Budgets der Unternehmen niedrig seien und noch eine Zeit so bleiben dürften.
Dennoch: Studien der US-Marktforscher von IDC zufolge sollen 59 Prozent aller weltweit in Unternehmenen eingesetzten Desktop-PCs bis im Jahr 2012 mit dem neuen OS Windows 7 laufen. Sollten die IDC-Analysten Recht behalten, dann würde sich Windows 7 damit doppelt so schnell durchsetzen als der Vista-Vorgänger Windows XP, der ja als großer Erfolg gilt.
[Update] Die Pressekonferenz in München ist gelaufen. „Windows 7 ist bereit für den Einsatz in Unternehmen“, sagte Ballmer in München. „Es hilft unseren Kunden dabei, aktuelle Ziele wie geringere Kosten, höhere Produktivität und innovative Geschäftsmöglichkeiten effizient zu erreichen. Windows 7 unterstützt bei der Reduzierung der IT-Komplexität, der Erhöhung des Automatisierungsgrades und der Senkung von Support-Kosten.“
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Mehr Info und offizielle Pressemitteilung zu dem Event heute in München nach dem Seitenwechsel.
techPR/press release – Unternehmen setzen auf Windows 7 – Microsoft-Chef Steve Ballmer stellt Windows 7 in München vor.
Unterschleißheim, 7. Oktober 2009. Steve Ballmer, CEO von Microsoft, hat heute in München die neue Generation des Betriebssystems Windows, Windows 7, der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Fokus seiner Ausführungen standen dabei der Einsatz und die speziellen Vorteile in der Unternehmensinfrastruktur. Dazu zählen Kostensenkungen, Produktivitätssteigerungen und die Erschließung neuartiger Geschäftsmöglichkeiten. Erste Erfahrungen mit Windows 7 haben bereits BMW und Axinom gesammelt. Der Automobil-Hersteller und das Systemhaus präsentierten im Rahmen der Pressekonferenz ihre Projekte zur Migration auf das neue Betriebssystem. Aktuelle Studien von IDC belegen das hohe Interesse der Unternehmen an einer Migration auf Windows 7.„Windows 7 ist bereit für den Einsatz in Unternehmen“, erklärte Steve Ballmer auf der Microsoft-Pressekonferenz bei BMW in München. „Es hilft unseren Kunden dabei, aktuelle Ziele wie geringere Kosten, höhere Produktivität und innovative Geschäftsmöglichkeiten effizient zu erreichen. Windows 7 unterstützt bei der Reduzierung der IT-Komplexität, der Erhöhung des Automatisierungsgrades und der Senkung von Support-Kosten.“
Studie von IDC zu Microsoft und Windows 7
Gemäß einer IDC-Studie werden weltweit bis Ende 2010 etwa 177 Millionen Lizenzen von Windows 7 auf den Markt kommen. Bis dahin nutzen 7 Millionen Menschen in der IT-Industrie sowie IT-nahen Unternehmen das neue Betriebssystem. 300.000 Arbeitsplätze werden durch Windows 7 neu geschaffen und 350.000 Unternehmen werden Produkte und Dienste herstellen, verkaufen oder vertreiben, die darauf basieren. Damit dürfte das neue Betriebssystem von Microsoft gemeinsam mit den Partnern aus der IT-Industrie wesentlich zur Wiederbelebung der wirtschaftlichen Situation beitragen. Weitere Informationen gibt es in der IDC-Studie „The Economic Impact of Microsoft ’s Windows 7, Worldwide“ (Juli 2009).
In dieser Untersuchung hat IDC ermittelt, dass in den kommenden drei Jahren 59 Prozent aller weltweit im Unternehmensbereich genutzten Desktop-PCs mit Windows 7 ausgestattet werden. Dies wäre doppelt so schnell als bei Windows XP. Insgesamt gibt es bis Ende 2010 ein Umsatzpotential von 320 Milliarden US-Dollar für Produkte und Services rund um Windows 7. Im gleichen Zeitraum werden Partnerunternehmen 115 Milliarden US-Dollar investieren zur Entwicklung, Marketing und Unterstützung von Produkten und Services für Windows 7.
Neue Funktionen für Unternehmen
Für Unternehmen bietet Windows 7 zahlreiche Innovationen. Dazu zählen eine einfachere, intuitivere Navigation, verbesserte Verbindungsmöglichkeiten und umfassende Suchfunktionen. BitLocker to Go schützt Daten auf externen Speichermedien wie USB-Sticks. Mehr Automatisierungsmöglichkeiten und eingebaute Fehlerbehebung vereinfachen die Installation und reduzieren die Administrationskosten. Zudem erlaubt das in Windows 7 integrierte Werkzeug Remote Assistance die direkte Fehlerbehandlung durch IT-Experten auf Anwender-PCs aus der Ferne.
In Verbindung mit Windows Server 2008 R2 stehen unter Windows 7 weitere Funktionen zur Verfügung. Durch DirectAccess erhalten mobile Mitarbeiter auch ohne VPN-Verbindung sicher und unterbrechungsfrei Zugang zum Firmennetzwerk. Anwender in Niederlassungen können durch Branch Cache schneller auf Informationen im zentralen Netzwerk zugreifen, da Daten im lokalen Netz gespeichert werden.
Windows 7 bei BMW und Axinom
Seit Anfang 2009 testet BMW Windows 7, bis 2011 sollen alle 85.000 Arbeitsplatz-PCs aktualisiert sein. „Durch Windows 7 erwarten wir eine höhere Kosteneffizienz und Mitarbeiterproduktivität“, sagt Karl-Erich Probst, CIO BMW Group. „Anwendungen starten schneller und Vorschaufunktionen ermöglichen einen sofortigen Wechsel zwischen geöffneten Dokumenten. Verbessertes Energie- und Speichermanagement, die Integration neuer Lösungen sowie Virtualisierungsfunktionen sorgen zudem für geringere Kosten.“
Damir Tomicic, Geschäftsführer des IT-Service-Providers Axinom, bestätigt das große Interesse von Unternehmen an Windows 7: „Wir haben bereits zahlreiche Anfragen von Kunden erhalten. Windows 7 bietet auch für kleine und mittelständische Unternehmen viele Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung, trotz ihrer teils sehr spezifischen Anforderungen. Entsprechend war für uns der frühe Zugang zur Windows 7 Beta und die Übermittlung von Feedback an Microsoft sehr wichtig. Unsere Hinweise wurden berücksichtigt, so dass wir bereits Windows 7 komplett in unserem eigenen Unternehmen einsetzen und als Basis für die Entwicklung innovativer Software-Lösungen verwenden.“
Weitere Informationen
Deutsche Online-Pressemappe zu Windows 7: http://www.microsoft.com/germany/presseservice/pressemappe.mspx?id=532344
Deutsche Online-Pressemappe zu Windows 7 für Unternehmen: http://www.microsoft.com/germany/presseservice/pressemappe.mspx?id=532841
Pressemeldung zum Migrations-Projekt bei BMW: http://www.microsoft.com/germany/presseservice/detail.mspx?id=532842
Textlänge: 5.038 Zeichen
2009-153 BusCMicrosoft Deutschland GmbH
Die Microsoft Deutschland GmbH ist die 1983 gegründete Tochtergesellschaft der Microsoft Corporation/Redmond, U.S.A., des weltweit führenden Herstellers von Standardsoftware, Services und Lösungen mit 58,44 Mrd. US-Dollar Umsatz (Geschäftsjahr 2009; 30. Juni 2009). Der operative Gewinn im Fiskaljahr 2009 betrug 20,36 Mrd. US-Dollar. Neben der Firmenzentrale in Unterschleißheim bei München ist die Microsoft Deutschland GmbH bundesweit mit sechs Regionalbüros vertreten und beschäftigt mehr als 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Verbund mit rund 31.500 Partnerunternehmen betreut sie Firmen aller Branchen und Größen. Im Mai 2003 wurde in Aachen das European Microsoft Innovation Center (EMIC) eröffnet. Es hat Forschungsschwerpunkte in IT-Sicherheit, Datenschutz, Mobilität, mobile Anwendungen und Web-Services.Microsoft Windows
Die Microsoft Windows-Programme sind ein wichtiger Bestandteil der umfassenden Microsoft-Plattform. Sie bestehen aus Betriebssystemen für Desktop- und Tablet-PCs, Notebooks, Netbooks, mobile Systeme sowie technische Geräte und Server. Das neue Betriebssystem Windows 7 ist ein einfach und intuitiv zu bedienendes, schnelles, zuverlässiges und sicheres Betriebssystem, das die Leistung aktuell verfügbarer PCs und Geräte nutzt.
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