Suchmaschinen-Profite: Verleger Burda bittet Google und Co. zur Kasse

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Der Verleger und VDZ-Präsident Hubert Burda wettert weiter gegen Suchmaschinen-Betreiber und plädiert erneut vehement für einen strengeren Schutz von Urheberrechten im WWW. In der „FAZ“ schreibt Hubert Burda heute in einem Beitrag, dass Verlagshäuser der „schleichenden Enteignung der Inhalte-Produzenten tatenlos zusehen“ müssten, sofern der Urheberrechtsschutz im Netz nicht schnellstmöglich verschärft werde.

„Wer die Leistung anderer kommerziell nutzt, muss dafür bezahlen“, so Burda.

Zudem müssten Suchmaschinen-Beiträge (im Bild oben ein Screenshot des Google-Nachrichtenaggregators Google News) nach nachvollziehbaren Kriterien anzeigen und Verlage an den Erlösen fair und zu überprüfbaren Konditionen beteiligt werden.

Anfang des Monats hatten mehrere Großverlage in der „Hamburger Erklärung“ Forderungen zum Schutz geistigen Eigentums im Internet verabschiedet. Die Gemeinsame Erklärung gegen den Textklau im Netz und für mehr Urheberrechtsschutz haben der Spiegel-Verlag, die Axel Springer AG, die Bauer Media Group, die Ganske Verlagsgruppe, Gruner+Jahr, sowie die Deutschen Presseagentur (dpa) und der Zeit-Verlag unterzeichnet.

Zudem schloss sich die Allianz Deutscher Produzenten in Film und Fernsehen den Print-Verlagen an fordert ein eigenes Produzentenurheberrecht und damit einen besseren Schutz für neue Fernseh- und Video-Formate.

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One Response

  1. ResonzKanz 30. Juni 2009

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