Iran: Zensur-Technik stammt von Nokia Siemens Networks

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Laut dem „Wall Street Journal“ hat das deutsch-finnische Telekommunikations-Unternehmen Nokia Siemens Networks (NSN) ausgefeilte Überwachungstechnik – sprich Zensur-Infrastruktur – an die iranische Regierung geliefert.

Gegenüber der US-Zeitung bestätigte ein Firmensprecher, dass der Konzern sogenannte „Deep Packet Inspection“-Überwachungstechnik an die Regierung Irans geliefert habe, die das Telekommunikationsmonopol in dem seit den Unstimmigkeiten bei der Wiederwahl von Präsident Mahmoud Ahmadinedschad von schweren Unruhen geplagten Land hält.

Über die „Deep Packet Inspection“-Technik lassen sich massenhaft einzelne Datenpakete untersuchen und filtern – um damit etwa Kommunikationsprofile von einzelnen Personen zu erstellen.

Die Lieferung sei im vergangenen Jahr erfolgt und Teil eines größeren Auftrages im Iran gewesen, so der Sprecher von Nokia Siemens Networks .

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2 Comments

  1. Peter71 23. Juni 2009
  2. Anke Köhl 23. Juni 2009

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