Iran-Krise: Facebook und Google sprechen jetzt persisch

Iran on Facebook by you.

Revolutionshilfe 2.0: Twitter, Facebook, YouTube & Co. florieren in Tagen wie diesen im Iran. Das weltgrößte Social-Network Facebook.com reagiert nun auf das enorme Kommunikationsbedürfnis der Iraner und hat ad hoc eine persische Version von Facebook.com lanciert. Heute Nacht soll der persische Dienst freigeschaltet werden.

Der MikroNews-Dienst Twitter und Facebook stehen momentan im Zentrum des weltweiten Informationsflusses rund um die Iran-Krise und ermöglichen, dass die Welt samt der Iraner selbst über die Vorgänge informiert bleiben – allen offiziellen staatlichen Zensurversuchen der iranischen Reformbewegung und gelegentlicher Internetblockaden zum Trotz.

Auch der kalifornische Suchmaschinen-Riese Google gab am Donnerstag bekannt, dass sein Online-Übersetzungsprogramm Google Translate ab sofort auch Persisch, die wichtigste Sprache des Iran, unterstützt.

Der politische Machtkampf im Iran kann nicht im Internet entschieden werden – nichtsdestotrotz sind neuen Web 2.0-Kommunikations-Dienste eine ungeahnte Hilfe für die Demokratie.

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