
Google-Chef Eric Schmidt hat die Internet-Nutzer aufgerufen, mehr Informationen zur Verfeinerung der Suchergebnisse freizugeben – während in Deutschland heftig über den Schutz der Privatsphäre beim Online-Straßendienst Street View debattiert wird.
In einem Vortrag auf der IFA sagte Schmidt am Dienstag in Berlin: «Letztlich geht es buchstäblich um alle Ihre Informationen – E-Mail, Sachen, die Ihnen am Herzen liegen – mit Ihrer Erlaubnis natürlich.»
Der Google-Chef entwarf ein Szenario der Internet-Suche, bei dem das System von selbst Inhalte vorschlage, «von denen ich nichts weiß, aber die mich interessieren». Schmidt fügte hinzu: «Das ist aus meiner Sicht der nächste große Schritt bei der Suche.» Für solche Funktionen bräuchten die Computer allerdings möglichst viel Wissen über einen Nutzer. Google werde solche Informationen aber nur nutzen, wenn die Nutzer dem aktiv zustimmten («Opt-in»). mehr »

Samsung will seine neuen Fernseher mit Software von Google fit fürs Internet machen. Nach Sony wolle auch der koreanische Elektronikkonzern das Betriebssystem Android in seine TV-Geräte integrieren, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag.
Sony hatte vor wenigen Tagen auf der IFA in Berlin einen ersten Prototyp eines Fernsehers mit Google-Software und neuartiger Fernbedienung präsentiert. Die Geräte des japanischen Herstellers sollen nicht unter der «Bravia»-Modellreihe, sondern mit der Bezeichnung «Sony Internet TV powered by Google» vermarktet werden. mehr »

Google ist mal wieder ins Fadenkreuz von Ermittlern geraten: Dieses Mal schaut sich die texanische Generalstaatsanwaltschaft an, ob Google bestimmte Websites bei der Darstellung von Suchergebnissen benachteiligt. Google vermutet, dass Microsoft hinter der ganzen Sache steckt.
Google sei sich keiner Schuld bewusst, ließ Hausjurist Don Harrison am Freitag in einem Firmenblog wissen. Die Rangfolge von Websites richte sich schlicht nach deren Relevanz. Konkret hatten sich mehrere Unternehmen beschwert, dass sie in den Suchergebnissen zu weit unten auftauchten. Harrison zeigte Verbindungen der Firmen zu Microsoft auf. mehr »

Googles musikalischer Frontalangriff auf Apple kann beginnen: Nach einem Bericht der «Los Angeles Times» vom Freitag steht der Internetkonzern kurz davor, seinen eigenen Onlineshop für Musik aufzumachen.
Die Verhandlungen mit den Plattenfirmen drehen sich demnach nur noch um Detailfragen. Um die Weihnachtszeit soll der Verkauf losgehen.
Die Plattenfirmen hätten Google den roten Teppich ausgerollt, schreibt die Zeitung. Mithilfe des umtriebigen Suchmaschinen-Giganten hoffen sie demnach darauf, die monopolartige Stellung von Apple im Online-Musikgeschäft zu brechen. Der Elektronikkonzern beherrscht über seinen iTunes-Store rund 80 Prozent des Markts und kann entsprechend druckvoll gegenüber der Musikindustrie auftreten. mehr »

Sony will gemeinsam mit dem Internet-Konzern Google die «nächste Generation des Fernsehens» einläuten. Noch in diesem Herbst werde der erste internetfähige Fernseher mit dem Google-Betriebssystem Android zunächst in den USA auf den Markt kommen.
Das kündigte Sony-Chef Sir Howard Stringer am Mittwoch auf der Funkausstellung IFA in Berlin an. Einen ersten Prototyp hat Sony auf seinen Stand in Berlin mitgebracht. Die Geräte werden unter dem Namen «Sony Internet-TV powered by Google», nicht unter Sonys Hausmarke Bravia vermarktet. mehr »

Ab und zu passiert es. Dann geht irgendeine Website nicht auf, und man weiss nicht, ob man nur selber zu blöd zum Surfen ist, oder ob irgendwo in China eine Serverfarm abgebrannt ist. Dann kann man zur Klärung entweder Services wie “Down For Everyone Or Just Me” nutzen, oder man greift zur neuesten Ausgabe des Google Chrome Browsers, welcher im zweiteren (oder vergleichbaren) Fall souffliert: “Other users are also experiencing difficulties connecting to this site, so you may have to wait a few minutes.“ Danke, liebe Datenkrake.
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Schadensbegrenzung in Berlin: Google-Chef Eric Schmidt kommt nach Deutschland. Der CEO werde am Dienstag kommender Woche eine Rede zum Abschluss der Funkausstellung IFA halten, teilte die Messe Berlin mit.
Google wird in Deutschland seit Monaten vor allem wegen des Geo-Daten-Dienstes “Street View” kritisiert. Das Vorhaben des Internet- Konzerns, die Straßenzüge deutscher Städte für eine Art Online-Atlas abzufotografieren, stößt bei Verbraucherschützern und mehr »
Google hat seine Echtzeitsuche weiter verfeinert und ihr eine eigene Website spendiert. Ab sofort lässt sich die Funktion unter der Webadresse www.google.com/realtime aufrufen. Der Nutzer kann die angezeigten Ergebnisse bei der Internetsuche nun erstmals auch geografisch eingrenzen. Vor einer geplanten Reise nach Los Angeles etwa könne man gezielt nach aktuellen Nachrichten aus der Region suchen und sich damit schon einmal ein Bild davon machen, was in der Stadt los ist, beschreibt Google die Erweiterungen in einem Blogeintrag.
Zusätzlich lassen sich Diskussionsbeiträge etwa in Twitter nun zu einem Thema gebündelt darstellen. In der Trefferliste werden bei der Realtime-Suche jetzt die Beiträge chronologisch aufgelistet. So lässt sich eine Diskussion auf einen Blick verfolgen. mehr »
Google-Sprecher Kay Oberbeck hat das Urteil des Hamburger Landgerichts begrüßt, das der Plattform vorläufig weiterhin erlaubt, bestimmte Videos zu veröffentlichen. Die GEMA hatte zusammen mit sieben weiteren Musikautorengesellschaften einen Antrag auf Einstweilige Verfügung gestellt, mit dessen Hilfe YouTube die Veröffentlichung untersagt werden sollte.
Die Eilbedürftigkeit als Voraussetzung für eine Einstweilige Verfügung ist nach Ansicht des Gerichts nicht nachweisbar. Die Entscheidung ist allerdings nur ein Etappensieg für Google. mehr »
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Danke Christoph!

Von CNET-Redakteur Tom Krazit stammt die Information, dass bei Google schon die Testphase für einen neuen Service begonnen hat: Eine Erweiterung des Chats in Google Mail um VoIP-Internettelefonie. Und das ohne Client, wie etwa bei Skype, sondern direkt im Browser. Das könnte allerdings ein grosser Treffer mehr »
Ein neuer Tag, ein neuer Online-Dienst der dauerbewegten Googler am Googleplex: Der Silicon-Valley Riese Google bereitet einen eigenen App Store für Web-Anwendungen vor. Dazu wurde jetzt eine erste Anlaufstelle für Programmierer eingerichtet. Dort können Web-Anwendungen schon vor dem Start des “Chrome Web Store” hochgeladen werden, wie der Entwickler Michael Noth im Blog des Google-Browser-Projekts Chrome am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte.
Der geplante Web Store bietet Entwicklern die Möglichkeit, eigene Programme zum kostenlosen Download anzubieten oder auch zu verkaufen. Nach Medienberichten will Google lediglich eine Bearbeitungsgebühr von fünf Prozent des Umsatzes erheben. mehr »