Nach der neuerlichen Abwertung griechischer Anleihen haben führende Ökonomen nur noch wenig Hoffnung, das Griechenland seine Schuldenkrise aus eigener Kraft beenden kann. Der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Ulrich Blum, sagte dem Sender MDR aktuell am Mittwoch, Griechenlands Zukunft hänge nun vom Wohlwollen wirtschaftlicher und politischer Kräfte aus dem Ausland ab. Außerdem würden die Gläubiger nach Einschätzung Blums auf Teile der Schulden verzichten müssen. Sie müssten erkennen, dass ein großer Teil der Ausleihungen von fast 200 Milliarden Euro nicht mehr rückholbar sind.
«Der Stab über Griechenland ist damit eigentlich gebrochen», sagte Blum. Er fügte hinzu: «Der Internationale Währungsfonds wird jetzt restrukturieren. Und das heißt, dass Gläubiger auf Teile der Schulden verzichten müssen.» Alleine die deutschen Banken hätten 33 Milliarden Euro an Griechenland ausgeliehen, «und davon werden sie nicht viel wiedersehen».
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Der «Spiegel»-Redakteur Beat Balzli wird neuer Chefredakteur der Schweizer Wirtschaftszeitung «Handelszeitung». Der 44-Jährige trete sein neues Amt spätestens im Oktober an, teilte die Axel Springer AG am Dienstag in Berlin mit. Balzli wird Nachfolger von Martin Spieler (46), der das Blatt seit 2004 geleitet hat.
Die Deutsche Bank hat im ersten Quartal 2010 einen Gewinn nach Steuern von 1,8 Milliarden Euro erzielt. Wie der Konzern mitteilte, bedeutet das gegenüber dem Vorjahresquartal einen Anstieg von 600 Millionen Euro. Der Gewinn vor Steuern verbesserte sich im gleichen Zeitraum von 1,8 Milliarden Euro auf 2,8 Milliarden Euro. Die Gesamterträge stiegen um 24 Prozent auf neun Milliarden Euro. Das Ergebnis je Aktie (verwässert) lag bei 2,66 Euro, nach 1,92 Euro im ersten Quartal 2009. 









