Nikon D5600: Mit der SnapBridge durch die Luft #Kameras

30. März 2017 | by TechFieber Redaktion

Nikon D5600 mit Snapbridge bringt Fotos ins Social Web

Und wo ist bei Kameras der Sweet Spot? Zwischen Einsteigermodellen mit beschränkten Möglichkeiten für wenig Geld und Profikameras mit atemberaubenden Features zum entsprechenden Preis ist – wenig überraschend – auch bei der Gattung der modernen Digitalkameras eine Menge Platz.

Die Kunst der Konstruktion ist es also, den Punkt zu treffen, der möglichst viel Bild und Technik mit einem möglichst niedrigen Preis vereint. Nikon hat das mit der neuen D5600 DSLR Kamera sehr gut getroffen.

Genau in die Mitte

Die Produktpflegepolitik des Kamera-Traditionsherstellers Nikon hat deswegen das aktuelle Midprice-Modell Nikon D5600 hervorgebracht. Eine DSLR, die Testberichten zufolge eine beeindruckende Bildqualität zu einem erschwinglichen Preis liefert – das neue Gehäuse geht derzeit ab rund 700 Euro über den Ladentisch (oder den Onlinestore). Objektive liegen für den Anfang deutlich darunter.

Erfahrung zahlt sich aus

Möglich ist das durch konsequente Weiterentwicklung der Vorgängermodelle, weswegen die 5600 auch irgendwie ähnlich daherkommt wie die Nikon D5500 davor. Schwarz, kompakt, griffig, leicht – ohne Objektiv bringt die Nikon gerade mal ein Pfund auf die Waage. Die Bedienung über das schwenkbare 3,5-Zoll Display gestaltet sich erwartungsgemäss problemlos, alle Bedien-Elemente sind genau da und machen genau das, wo und was sie sollen; hier wird die inzwischen 100jährige Erfahrung des Herstellers deutlich sichtbar.

Nikon D5600 DSLR

Mit der SnapBridge durch die Luft

Und zum Übertragen der Fotos und Videos (letztere „nur“ in HD, nicht in 4K/UHD wie bei teureren DSLR-Modellen) gibt es nicht nur die altbewährte, seitlich einzusteckende SD-Karte, sondern auch die bereits in den Vorgängermodellen zunehmend eingesetzte SnapBridge. Zusammen mit der passenden Nikon-App bringt sie via Bluetooth mühelos Bilder von der Kamera direkt auf‘s Smartphone, und von dort in die Sozialen Netzwerke und andere Kommunikationswege.

Die Wahl des Übertragungsstandards Bluetooth LE verspricht besonders problemlose Bedienung, verlangt dem Nutzer aber doch ein wenig Geduld ab. Ein Bild in der maximalen Auflösung kann durchaus mal eine Minute für den Upload benötigen, deshalb empfiehlt sich, zur Verwendung auf dem Smartphone den JPG-Standard zu wählen.

Auch damit sehen die Bilder toll aus, keine Sorge. Aber für den Profi-Einsatz ist die Snapbridge genau so wenig gedacht wie ein Smartphone; zur Nachbearbeitung in Indesign&Co steht immer noch die RAW-Variante auf der Speicherkarte zur Verfügung.

Schnelle Bildübertragung per Wlan ist zwar heute auch zu haben, verlangt dann aber kleinere Bildgrössen, Zusatzgeräte oder eben teure Vollprofikameras in entsprechender Ausstattung. Punkten kann die SnapBridge-Technik ausserdem bei der flotten Datenübertragung vom Smartphone zur Kamera, etwa bei GPS-Daten.

Das ausgewogene Ergebnis

Als Komplettpaket zeigt die Ende letzten Jahres vorgestellte und mittlerweile zu Strassenpreisen erhältliche D5600 keine Schwächen, sondern bietet alles, was man in dieser Preisklasse eben erwarten kann – plus die auffallend gute Bildqualität und die heute immer noch nicht selbstverständlichen Wireless-Funktionen.

Links: Nikon D5600

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