Robotalk: Die Blechdose als Gesprächspartner

20. Februar 2013 | by Dieter Jirmann

robotalk

Ja, es kann einsam werden, wenn man ganz alleine am heimischen Schreibtisch vor sich hin arbeitet und niemand da ist, mit dem man ein Schwätzchen halten könnte.

Aber zum Glück haben sich die stets erfindungsfreudigen Japaner für diesen Fall auch etwas ausgedacht, nämlich RoboTalk.

RoboTalk ist eigentlich im Wesentlichen eine Blechröhre, die aber gefüllt ist mit einem 1,6GHz Intel Atom-Prozessor mit 8GB Speicher und 1GB RAM und außerdem über einen USB-Port LAN und WiFi verfügt. Dazu kommen noch eine 2MP-Kamera, ein Mikrophon und Lautsprecher, eine Anzeige mit 60 LEDs am oberen Ende und Sensoren, die erkennen ob jemand in der Nähe ist oder RoboTalk gerade hochgehoben wird.

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Mit dieser Ausstattung soll das Gerät in der Lage sein, seinen Besitzer nicht nur zu begrüßen, sondern auch auf Sprachbefehle hin selbst nach Informationen im Internet zu suchen, Nachrichten vorzulesen und Bescheid zu geben, wenn ein Termin naht.

Was aber längst nicht alles ist: Die Röhre kann vor sich hinplaudern und Anekdoten zum besten geben, Quizfragen stellen und Horoskope erstellen. Außerdem kann man mit ihrer Hilfe Video-Kurzbotschaften versenden, und wer von der Außenwelt in Ruhe gelassen werden will, lässt sich einfach von RoboTalk vertreten und lässt ihn sprechen.

Netter Spaß, allerdings mit einem Preis von umgerechnet fast 3.800 Euro nichts, was man sich leichtfertig als Spielzeug hinstellen würde.

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