[Hands-On] Koubachi: Hightech-Pflanzendoc im Test – Woche 1

15. Oktober 2012 | by Holger Froehlich

Der Patient
Dieser Tag könnte meine Beziehung retten. Zwischen mir und einer kränklichen Zimmerpflanze funkt es seit einigen Jahren nicht mehr. Nun soll Koubachi, der Pflanzen-Doktor, die Kommunikation zwischen mir und dem Kümmerling rehabilitieren.

Das wichtigste im Arzt-Patienten-Verhältnis ist das Vertrauen. Der erste Eindruck macht mir Mut: Koubachi kommt zu seinem Hausbesuch in einer minimalistischen Packung, die mit wenigen Sätzen Erklärung auskommt. Ebenso intuitiv ist die Installation. Nur als mich der Botanik-Alien nach meinem WLAN-Passwort fragt, zögere ich kurz. Sind wir schon soweit? Ich habe keine Wahl und lasse ihn ans Netz.

Zur Wiedergutmachung will er gleich mit einer Komplett-Anamnese seines bemitleidenswerten Patienten beginnen. Dazu fragt er mich nach seiner botanischen Bezeichnung. Öhhh, Grünpflanze? Ich habe keine Ahnung. Koubachi hat sich so etwas schon gedacht und bietet mir neben seiner bebilderten Pflanzendatenbank einige Filter zu Auswahl an. Welche Form haben die Blätter, wie groß ist die Pflanze, welche Farbe haben die Blüten? Ich erfahre, dass ich einen Asparagus setaceus ‚Plumosus‘ im Zimmer habe – einen Feder-Spargel. So sieht er auch aus.

Ich drücke den Pflanzen-Doc in seinen neuen Arbeitsplatz, dem Spargel-Topf – und bin gespannt. Mehr gibt’s nächste Woche.

Der Doc bei der Arbeit

[Link] Photos: techfieber

________________

Zur Arzt-Serie: Mit dem „Koubachi Hands-On“ verfolgen wir die dramatische Entwicklung des zierlichen Federspargels und seines elektronischen Arztes.

Mehr bei TechFieber zum Thema: , , , , , , ,

Antwort schreiben