[Mobile] UMTS-Fieber: 35 Prozent mehr Nutzer – „mobiles Surfen erreicht Mitte der Gesellschaft“

7. August 2012 | by Silvia Kling

UMTS Fieber mobile Internet

Keine Frage, das mobile Internet brummt. Die Nutzerzahlen und das Datenvolumen sind im vergangenen Jahr massiv angestiegen. Laut Bitkom-Studien nutzten Ende 2011 fast 29 Millionen Deutsche den Mobilfunkstandard der 3. Generation (UMTS)..

Das waren 7,4 Millionen oder 35 Prozent mehr als im Jahr zuvor, was dem bislang stärksten absoluten Wachstum seit Einführung des UMTS-Standards vor mehr als zehn Jahren entspricht. Noch stärker gestiegen ist das mobil übertragene Datenvolumen. Hier gab es ein Plus von 42 Prozent von 65 Millionen auf rund 93 Millionen Gigabyte.

Entsprechende Daten legte heute der Hightech-Lobbyverband auf Basis von Daten der Bundesnetzagentur vor. „Sas mobile Surfen ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen.“, so die Urheber der Studie.

 

UMTS ermöglicht Datenübertragungen von bis zu 14,4 Megabit/Sekunde (Mbit/s), typisch sind 2 bis 7 Mbit/s. Der Startpunkt für das mobile Internet war die Versteigerung der UMTS-Mobilfunkfrequenzen im Sommer 2000. Der Erlös brachte dem Bund umgerechnet 50,8 Milliarden Euro ein.

Fünf Jahre später war die Bilanz noch bescheiden: 2,4 Millionen UMTS-Nutzer und kaum nennenswerte Umsätze. Dann wendete sich das Blatt: Die Netze waren ausgebaut, die Handys wurden multimediatauglich und die Preise für die mobile Datenübertragung sanken. Den endgültigen Durchbruch brachte schließlich die neue Generation der hochwertigen Smartphones.

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