[Hardware] Nvidia: Alte Grafikkarten mit neuen Namen

21. Mai 2012 | by Fritz Effenberger

Der Kampf um Marktanteile wird gerne nicht nur mit Mitteln von Forschung, Wissenschaft und Ingenieurskunst geführt, sondern auch mit mehr oder minder plumpen Marketingtricks. So auch bei Nvidia, die zwar die neuen, schnellen Grafikchips der “Kepler”-Klasse erfolgreich in den High-End-Markt eingeführt haben, bei den Einsteiger- und Mainstream-Karten nur den Aufkleber wechseln.

Aus der bisherigen GeForce GT 520 wird so die 610, aus der GT 440 die GT 630 (Bild oben), eine GT 620 als Fortsetzung der GT 530 liegt in der Performance dazwischen. Die neuen Karten sind dewegen nicht notwendig ein schlechter Kauf, aber es sind eben keine neuen Karten, anders als die Top-Modelle des Herstellers. Hauptkonkurrent AMD beweist mit seinen mindestens gleichwertigen Radeons übrigens mehr Markting-Rückgrat, hier laufen nur die Enthusiastenmodelle in der 7000er-Reihe, die Mainstreamkarten werden unverändert als 6000er und die ganz billigen Bürografikteile weiter als 5000er verkauft. Da weiss der Kunde wenigstens, woran er ist.

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