Anti-Instagram: Descriptive Camera liefert Text statt Fotos

4. Mai 2012 | by Dieter Jirmann

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Als Gegenbewegung zu Instagram ist die Descriptive Camera nicht gedacht, auch wenn das System auf den ersten Blick so wirken mag – aber Matt Richardson hat bei seiner Webcam, die Text statt Bilder ausgibt, eher daran gedacht, wie man die Flut der digitalen Fotos besser in den Griff bekommt.

Also lässt er jedes Bild, das von der Kamera auf herkömmliche Art und Weise geknipst wird, an die Amazon-API Mechanical Turk schicken, die dafür sorgt, dass ein echter Mensch sich das Bild ansieht und beschreibt, was darauf zu sehen ist.

Dies wird als Text zurück an einen in der Kamera befindlichen Thermodrucker geschickt, was zwischen drei und sechs Minuten dauert und laut Richardson Kosten von 1,25 Dollar pro Bild verursacht.

Gedacht ist der Text für die Verwaltung von Bildern in Datenbanken – wo sich das allerdings lohnen könnte, ist mir nicht ganz klar (vielleicht in großen Agenturen).

Aber vielleicht hat da ja noch irgendwer eine irre schlaue Idee, gründet eine Firma und verkauft sie dann schnell genug an Facebook, um den Rest seines Lebens die Füße hochlegen zu können, bevor jemand merkt, dass er heiße Luft verscherbelt hat.

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