Hitachi entwickelt Elektromotor ohne seltene Erden

15. April 2012 | by Fritz Effenberger

Der japanische Technologiekonzern Hitachi hat die Fertigstellung einer vierjährigen Entwicklung bekannt gegeben: Einen hocheffizienten Elektromotor, der ohne seltene Erden wie Neodymium oder Dysprosium auskommt.

Motoren ohne solche teuren Zusatzstoffe gab es schon früher, allerdings nicht mit der Effizienz, die man heute von einem Kraftwandler erwartet. Möglich wurde der eben vorgestellte 11-Kilowatt-Motor (vier Radnaben dieser Art würden zusammen 90 PS leisten) durch einen “amorphen Metallkern auf Eisenbasis” aus den Hitachi-Laboren. Mit dem kommerziellen Einsatz des Motortyps in Fahrzeugen und stationären Anlagen rechnet der Konzern in zwei Jahren. Dann allerdings fällt das bisherige Quasimonopol des chinesischen Bergbaus.

[Link] [Beispielbild C_J_Cowie gpl]

Comment (1)

  1. […] Neuer Elektromotor von Hitachi: Die 11 kW starke E-Maschine das japanischen Konzerns kommt ohne Seltene Erden aus, punktet mit einem Wirkungsgrad von 93 Prozent und soll zunächst in stationären Anlagen eingesetzt werden. In zwei Jahren will Hitachi einen ähnlichen Motor für E-Fahrzeuge anbieten. zdnetasia.com, thegreencarwebsite.co.uk techfieber.de […]

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