[Mobile] Die (über)nächste Generation der Mobiltelefonchips

20. Oktober 2011 | by Fritz Effenberger

Wenn wir heute Smartphones benutzen, die eine Rechenleistung in der Gegend einfacher Desktop-PCs oder Notebooks bietren, ohne dabei einen Akku in Auto-Batterie-Grösse zu benötigen, ist das vor allem das Verdienst einer Firma: Advanced RISC Machines (ARM). So gut wie alle Mobilgeräte (unterhalb Netbookgrösse) laufen heute mit Prozessoren, die von diesem britischen Entwicklerstudio konstruiert wurden. Jetzt hat ARM CEO Warren East in London die übernächste Generation von Chips für Mobilgeräte vorgestellt: Der Cortex A7 Chip soll ab 2013 in Handys zu kaufen sein, ist nur ein Fünftel so gross wie derzeitige Prozessoren, und verbraucht auch nur ein Fünftel des Stroms. Billigere Telefone, mit denen man länger telefonieren kann.

Dazu bietet er die doppelte Leistung heutiger Mainstream-Mobil-Chips, so dass es in weniger als zwei Jahren Smartphones für 70 Euro zu kaufen geben wird. Die zweite kleine Sensation ist „big.LITTLE processing“, eine Kombination des sehr sparsamen A7 mit dem energiehungrigeren, aber sehr leistungsstarken A15-Chip. Das asymetrische Gespann teilt sich die Arbeit auf: Solange nur telefoniert wird, kann der A7 alles alleine, aber sobald Youtube-Videos dazu kommen, schaltet sich der A15 ein: PC-Power auf dem Handy. Auch ab 2013.

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Comment (1)

  1. Mhm, die (über)nächste Generation der Mobiltelefonchips … ist hoffentlich schneller und viel sparsamer

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