[Green Gadgets] Nie wieder Batterien: Ventura-Automatikuhr für die Digitalwelt

5. Oktober 2011 | by Dieter Jirmann

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Endlich Schluss mit leeren Batterien! Genau das verspricht jedenfalls der Uhren-Hersteller Ventura mit der sogenanten „MGS“-Uhr (steht für „Micro generator System“) , die genau das tut, was herkömmliche Automatikuhren auch schon konnten – jetzt aber auch für die Digitalwelt.

Rund 4.000 Mal am Tage bewege der normale Armbanduhrträger sein Handgelenk (und Eure schmutzigen Witze könnt Ihr Euch schon mal gleich sparen), und das reiche aus, um die Uhr mit Energie für LCD und sonstige Strombenötiger zu versehen.

OPtisch macht die SPARC MGS ja auch ordentlich was her; allerdings sollte man eventuelle Begeisterungsstürme mit Blick auf den Geldbeutel besser gleich mal wieder stoppen.

Unter 1.000 Euro geht bei Ventura sonst nämlich kaum was, und dass es hier ein Ausnahme geben sollte, glaube ich ja nicht. Und mit reinem Batteriesparen ist das Geld auch nicht so schnell wieder reinzuholen …

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Comment (1)

  1. GuidoL says:

    Die Erfindung ist ja 30 Jahre alt….
    MGS”-Uhr (“Micro generator System“) hiess in den 80ern bei SEIKO AGS(Automatic Generating System) – heute Kinetic.

    steht auch in der Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Seiko:

    Ab den frühen 1970er Jahren dachten Seikos Ingenieure an die Möglichkeit, die energetische Wirksamkeit mechanischer und automatischer Uhren mit der Genauigkeit von Quarzuhren zu kombinieren. So wurde in den späten 1980er Jahren das Automatic Generating System (AGS), jetzt als Kinetic System bezeichnet, mit einem eingebauten Generator vorgestellt, der durch die Armbewegung ähnlich einer mechanischen Automatikuhr Strom erzeugt. Das innovative Auto Relay System führt dazu, dass die Quarzuhr beim Nichttragen zwecks maximalen Stromsparens stehen bleibt und sich erst bei einer Bewegung automatisch auf die aktuelle Zeit und Datum einstellt. Damit kann die Gangreserve von sechs Monaten beim herkömmlichen Kinetic System auf vier Jahre gesteigert werden.
    Seit Kinetic-Uhren 1988 eingeführt wurden, hat Seiko eine weitere neue Technologie entwickelt. Sie heißt Spring Drive und ersetzt das schwächste Teil eines traditionellen mechanischen Gehwerks, die Hemmung, durch eine Technologie, die es möglich macht, den Ablauf eines mechanischen Gehwerks durch Quarztechnologie zu regeln. So wird die alte und neue Technologie kombiniert und der Batterieaustausch überflüssig. 1999 kam die erste Uhr mit Spring Drive-Technologie auf den Markt.

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