[Cybercrime] Studie: Furcht vor Internet-Kriminalität wächst

19. September 2011 | by TechFieber.de

[Cybercrime] Studie: Furcht vor Internet-Kriminalität wächst
Laut einer neuen Studie des „Institut für Demoskopie Allensbach“ wächst die Angst vor Kriminalität aus dem Netz in Deutschland mehr und mehr. Gemäß der Untersuchung sehen immer mehr Menschen die Risiken von Datenmissbrauch (je 70%) sowie Computerviren und EC-Karten-Betrug (je 60%) steigen. Und: Die Gefahren aus dem Internet stehen für viele Befragte gar auf einer Stufe mit Arbeitslosigkeit und Atomunfällen, liegen aber noch vor der Angst vor Terroranschlägen oder Naturkatastrophen.

Führungskräfte in Wirtschaft, Politik und Verwaltung sehen das Risiko von Computerviren oder Missbrauch von Daten bereits jetzt deutlich höher als klassische Gefahren wie Krankheit, Kriminalität oder Katastrophen. Dies sind zwei wesentliche Ergebnisse aus dem „Sicherheitsreport 2011“, einer repräsentativen Studie zum Thema Sicherheit in Deutschland.

Für den „Sicherheitsreport 2011“ hat das Institut für Demoskopie Allensbach und das Centrum für Strategie und Höhere Führung im Auftrag von T-Systems einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung (1.715) im Alter ab 16 Jahre sowie Topführungskräfte (330) im Zeitraum von 22. Juni bis 22. Juli befragt. Zu den Entscheidungsträgern gehörten Abgeordnete (122) sowie Unternehmenschefs (143) und Mitarbeiter mit Leitungsfunktion (65).

Die aktuelle Risikowahrnehmung von Bevölkerung und Führungskräften unterscheidet sich dabei fundamental. In der Bevölkerung stehen klassische persönliche Sorgen wie Einkommensverluste (43%), lebensbedrohliche Krankheiten (41%), belastete Nahrungsmittel (37%) ganz oben auf der Liste. Gefragt nach den gesellschaftlichen Risiken bewertet die Bevölkerung die Gefahren durch Cyberkriminalität allerdings anders. Jeder zweite Deutsche sieht im Missbrauch von persönlichen Daten sowie Datenbetrug im Internet ein hohes Risiko für die Gesellschaft. EC-Karten-Betrug (37%) und Computerviren (35%) folgen auf den nächsten Plätzen.

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