Auf dem Daten-Highway ist die Hölle los. Glaubt man neuesten Studien, dann dürfte das (Web-)Surfen auf der (echten) Info-Autobanhn tatsächlich bald im wahrsten Sinne des Wortes wahr werden. Denn: Jeder 4. Bürger in Deutschland will gerne einen Web-Zugang in seinem Auto.
Dies teilt soeben der Hightech-Lobby-Verband Bitkom auf Basis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Aris mit. Kaum verwunderlich: Bei jüngeren Befragten ist dieser Wunsch anscheinend ausgeprägter – vier von zehn Personen unter 30 Jahren hätten gerne einen Internetzugang in ihrem Fahrzeug. Aber auch jeder Dritte in der Altersgruppe zwischen 50 und 64 Jahren würde gern im Auto surfen können. Nur die über 65-Jährigen können damit offenbar nichts anfangen. Frauen wollen einen solchen Internetzugang weniger häufig (20 Prozent) als Männer (29 Prozent).
Verwandte Artikel:
- Seagate GoFlex Satellite: Smarte WLAN-Festplatte gegen nöhlende Kids auf der Rückbank (Mai 22nd, 2012)
- Wissens- und Kompetenzverlust: Tech-Wirtschaft entgehen 11 Mrd wegen Fachkräftemangel (Mai 22nd, 2012)
- [Studie] “BYOD” voll im Trend: Verwendung privater Gadgets im Büro nimmt zu (Mai 22nd, 2012)
- [Web] Ausverkauf beim Web-Dino: Yahoo verkauft Alibaba-Anteil für 7 Mrd (Mai 21st, 2012)
- [Social Media] Studie: 74 Prozent der Web-Nutzer in Deutschland sind bei Social Network angemeldet (Mai 17th, 2012)
- [Mobile] Studie: Handy-Markt schrumpft – so Marktforscher Gartner (Mai 16th, 2012)
- [Social Media] 53 Prozent der Web-Nutzer in Deutschland nutzen Social Networks (Mai 16th, 2012)
- Umsonst ist eben doch besser: Mehrheit der Web-Nutzer will lieber Reklame statt Gebühren – so Studie (Mai 14th, 2012)
- Pannen-Airport: Neuer Berliner Flughafen ist gerade mal halb fertig – so Experten-Studie (Mai 12th, 2012)
- [Web] Mama 2.0: Zwei Millionen Blumensträuße werden zum Muttertag online bestellt (Mai 11th, 2012)
Mehr bei TechFieber zum Thema: auto, Bitkom, Motor, Studie, Web, web
Der zweite Satz fängt richt gut an an: “Glaubt man neuesten Studien…” Und: nein, ich glaube das nicht wirklich! Wie war denn die Frage formuliert? Vielleicht etwa so: “Wünschen Sie sich einen Internet-Zugang im Auto?” Bei der realistischen Fragestellung, ob sich der Befragte einen internetfähigen Neuwagen für 1.000 Euro Mehrpreis zulegen würde, wären wir dann schnell bei 0,2% ;-)