
Nicht von ungefähr deckte der Chef der Google-Anti-Spam-Abteilung, Matt Cutts, einen ausgedehnten Schwindel auf Facebook auf, der letztendlich Microsoft und seiner Bing-Suchmaschine zugute kommt. Er fand heraus, dass der nach AT&T und der Partnersuchseite Match.com der drittgrösste Anzeigenkunde “Make-my-baby.com” hiesse. Auf dieser Seite könne ein Surfer Babygesichter mit Schnurrbärten oder Brillen dekorieren – dazu allerdings muss zuvor ein Plug-In installiert werden, das die Suche auf Microsoft Bing umleitet und der Betreiberfirma Zugo einen Anteil an den Werbeeinnahmen sichert. Die Deinstallation des Plug-Ins ist vielfachen Berichten zufolge nur unter grössten Schwierigkeiten möglich. Anscheinend lässt sich aber auf diesem Weg, und mit Wissen Microsofts und Facebooks, eine gewaltige Menge Geld verdienen.
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