Dual Core für Mini-Laptops: Zwei Rechenkerne im Netbook bringen kaum Extra-Leistung

10. Dezember 2010 | by Alex Reiger

Asus Eee pc Netbook 1015PN1
Die Kraft der zwei Herzen – sind in portablem Winz-Computern leider nicht viel mehr als blumige Versprechungen: Netbooks sind für das mobile Surfen oder E-Mail-Schreiben gedacht. Die kleinen Notebooks gibt es für deutlich unter 400 Euro. Für rechenintensive Aufgaben wie das Bearbeiten der Urlaubsvideos oder gar die neuesten Computerspiele sind die leichten Geräte aber nicht entworfen worden. Verbauten die Hersteller in der Anfangszeit der Netbooks ausschließlich Einkern-Prozessoren, gibt es mittlerweile auch viele Modelle mit Zweikern-CPUs.

Sie versprechen wesentlich mehr Rechenkraft. Doch in einem Test der Zeitschrift «Computerbild» von acht Modellen ab 329 Euro (Heft 26/2010) waren Geräte mit zwei Rechenkernen bei Büroprogrammen nur unwesentlich flotter als Netbooks mit nur einem Rechenkern.
Der mit einem Gigabyte zu kleine Arbeitsspeicher bremste die Zweikern-Prozessoren aus. Auch bei Spielen konnten sie das langsame Tempo der Atom-Prozessoren nicht wirklich erhöhen. Lediglich bei Programmen für Bild-, Ton- und Videobearbeitung liefen die Zweikern-Netbooks spürbar schneller. Fünf von acht Modellen hatten den Zweikern-Prozessor Intel Atom N550 an Bord.

Testsieg für Asus

Knapper Testsieger wurde der Asus Eee PC 1015PN (Preis: 379 Euro). Das Netbook arbeitete flott und bot im Vergleich zu vielen anderen Testkandidaten einen entspiegelten Bildschirm. Neben zwei Rechenkernen verfügt es über einen Extra-Grafikchip für Spiele.

Preis-Leistungs-Sieger wurde das MSI Wind U160DX (Preis: 329 Euro). Das relativ günstige Modell erzielte bei der Akkuleistung sehr gute Werte. Es hielt rund fünfeinhalb Stunden ohne Netzanschluss durch. Der Testsieger brauchte dagegen bereits nach etwa drei Stunden eine Steckdose.

Beim Kauf auf Festplattengröße achten

Beim Kauf eines Netbooks sollten Verbraucher auf einen entspiegelten Bildschirm und einen leistungsstarken Akku achten. Wichtig ist auch die Größe der Festplatte. In günstigeren, älteren Modellen stecken 160-Gigabyte-Festplatten. Neuere Modelle bieten wie die acht Testkandidaten oft 250 Gigabyte Speicherplatz.

ari/dapd

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