Beschwerde wegen schlechter Suchplatzierung: Texas ermittelt, Google streitet ab

4. September 2010 | by Alex Reiger

Google ist mal wieder ins Fadenkreuz von Ermittlern geraten: Dieses Mal schaut sich die texanische Generalstaatsanwaltschaft an, ob Google bestimmte Websites bei der Darstellung von Suchergebnissen benachteiligt. Google vermutet, dass Microsoft hinter der ganzen Sache steckt.

Google sei sich keiner Schuld bewusst, ließ Hausjurist Don Harrison am Freitag in einem Firmenblog wissen. Die Rangfolge von Websites richte sich schlicht nach deren Relevanz. Konkret hatten sich mehrere Unternehmen beschwert, dass sie in den Suchergebnissen zu weit unten auftauchten. Harrison zeigte Verbindungen der Firmen zu Microsoft auf.

Microsoft ist spätestens seit der Verbrüderung mit Yahoo der schärfste Rivale von Google im lukrativen Suchmaschinen-Geschäft. Auch bei Computer-Betriebssystemen, Bürosoftware, Internetbrowsern und den boomenden Smartphones konkurrieren die beiden Technologieschwergewichte. Das sorgt immer wieder für Krach.

Google war in letzter Zeit vor allem aber mit Regierungen aneinandergeraten, unter anderem mit der deutschen. Streitpunkt war das Street-View-Projekt, bei dem Google für seinen Kartendienst ganze Straßenzüge abfotografiert. Obendrein hatten Googles Kamerawagen auch noch Daten aus frei zugänglichen Computer-Funknetzwerken aufgefangen und gespeichert.

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