[GamingFieber] Helden-Recycling im Mobile Gaming – neue Games für mobile Konsolen

10. August 2010 | by Alex Reiger

 gaming mobile kon Heldengeschichten verlieren in der Welt der Videospiele nie an Aktualität. Altbekannte Leinwandprotagonisten kommen bei «Toy Story 3» zurück auf die Konsole. Sportlich und ebenso heldenhaft geht es bei «Pro Cycling Manager – Tour de France 2010» zu.

In «Toy Story 3» liegt es wie schon in den vorherigen Abenteuern wieder bei Cowboy Woody und Space-Marine Buzz, die Spielzeugbande aus dem Kinderzimmer zu retten. Wenn man allerdings wie die Helden nur wenige Zentimeter groß ist, kann jede Treppenstufe und sogar ein rollender Basketball zur Todesfalle werden.

Im Story-Modus wird – wenig überraschend – der Film im Einzelspielermodus nacherzählt. Richtig interessant wird das 40 Euro teure «Toy Story 3» erst bei den anderen Teilen des Spieles. Hier tauchen die Spielzeuge in ihre eigene Fantasiewelt ein: Buzz kämpft sich durchs Weltall, und Woody hat Abenteuer im wilden Westen zu bestehen. Hier dürfen dann auch wieder Freunde zum Mitspielen eingeladen werden. Das Game zum gleichnamigen Film für den Nintendo DS und die Sony PSP ist bei Disney Interactive erschienen.

Um Pedalhelden geht es in einem ganz anderen Spiel. Drei Wochen fuhren die Profiradsportler im Juli durch Frankreich, erklommen die Pyrenäen und ließen beim Sprint die Pedale fliegen. Die Tour de France ist vorbei, wer jedoch nicht von dem Spektakel lassen kann, wird sich mit dem «Pro Cycling Manager – Le Tour de France 2010» von Koch Media anfreunden können.

Das PSP-Spiel enthält dank üppigen Lizenzpakets 66 Mannschaften, die sich nicht nur in Frankreich, sondern auch auf anderen internationalen Kursen abstrampeln können. Als Teammanager dirigiert der Spieler seine Profis während des Rennens, lässt sie vorher trainieren und darf in einigen Spielmodi sogar selbst aufs Rad steigen. Ein wenig Einarbeitung ist jedoch nötig, wenn das eigene Team auch erfolgreich sein soll. Der 40 Euro teure Manager ist recht komplex und nicht immer logisch aufgebaut.

Wer es weder sportlich noch allzu kämpferisch mag, aber nicht auf Heldenruhm verzichten möchte, kann sich am neuen DS-Spiel «Puzzle Quest 2» von Namco Bandai (40 Euro) versuchen. Hier ist Kopfarbeit gefragt, um seine Kämpfer zum Sieg zu führen. In der Mischung aus Fantasy-Abenteuer und Rätselspiel regiert nicht das Schwert. Hier werden Gegner in fairen Puzzlewettkämpfen niedergerungen: Auf einem Spielbrett voller bunter Steine müssen mindestens drei gleichfarbige in eine Reihe gebracht werden, um dem Gegner einen Schlag zu versetzen.

Je nachdem, ob nur drei oder auch mehr Steine in eine Reihe gebracht wurden und welche Farbe diese haben, fällt der Angriff unterschiedlich heftig aus. Wertvolle Items lassen sich gewinnen, wenn eine Kettenreaktion ausgelöst wird oder es gelingt, fünf Steine einer bestimmten Farbe gleichzeitig aufzulösen. Damit lassen sich die eigenen Kämpfer stärken und sind so für größere Aufgaben gewappnet.

Bereits seit Ende Juli steht ein neuer Teil der populären «Dragon Quest»-Reihe in den Regalen. Der neueste Wurf von Square Enix, «Dragon Quest 9 – Hüter des Himmels» kostet 38 Euro und bietet ein Rollenspielabenteuer, das länger als 100 Stunden dauert.

Allein bis der eigene Held aus unzähligen möglichen Varianten zusammengestellt worden ist, vergeht einige Zeit. Die richtige Größe und Hautfarbe muss her – und auch die Frisur will sitzen, bevor es gilt, die Frucht des heiligen Baumes Yggdrasil zu finden, da diese Wünsche erfüllen kann. Klar, dass die Wunderfrucht sehr begehrt ist und sich auch eine Menge Schurken auf die Suche nach ihr machen. Konflikte sind da vorprogrammiert. Doch über das WLAN-Modul des DS kann man dieses Mal auf die Hilfe von bis zu vier Freunden zurückgreifen. So ist es einfacher, Schätze zu suchen, Länder zu erforschen und Gegner in die Flucht zu schlagen.

tf/ari

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