Studie: Sechs von zehn Deutschen nutzen im Job einen Computer

9. August 2010 | by Denise Kohmann

Der Computer ist zum zentralen Werkzeug am Arbeitsplatz geworden: Nach einer Umfrage des Fachverbands Bitkom arbeiten 61 Prozent der Beschäftigten in Deutschland regelmäßig am PC.

Bei einer ähnlichen Erhebung vor sieben Jahren waren es erst 44 Prozent gewesen, wie der Verband in Berlin mitteilte. «Der PC gewinnt auch jenseits der typischen Bürojobs immer mehr an Bedeutung», erklärte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer.

Selbst im verarbeitenden Gewerbe werde der Computer von 58 Prozent der Beschäftigten regelmäßig genutzt. Die höchste PC-Dichte gibt es aber in der Medien- und Kulturbranche mit 92 Prozent. Danach folgen die Energiebranche mit 82 Prozent und der Handel mit 71 Prozent. Am Bau ist der Computer am geringsten verbreitet: Hier arbeiten nur 28 Prozent der Beschäftigten am Computer.

Im EU-Vergleich liegt Deutschland nach Angaben von Bitkom auf dem sechsten Platz hinter Ländern wie Finnland (71 Prozent), Schweden (68 Prozent) und Norwegen (66 Prozent). Schlusslicht ist Bulgarien, wo nur 20 Prozent der Beschäftigten regelmäßig am Computer arbeiten.

[Link] [Photo: Sony]

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