Nachwuchsprobleme bei Mainframe-Mechanikern

6. August 2010 | by Fritz Effenberger

Bizarre Welt: IT-Leviathan IBM verdient immer noch eine Menge Geld mit Mainframes (wie NORAD und WOPR), sieht aber Probleme für diesen lukrativen Geschäftszweig mit den dicken verlässlichen Supercomputern auf sich zurollen. Etwa 10.000 der Grossen Blauen Elektronengehirne tun seit Jahrzehnten unerschütterlich und kostengünstig ihren Dienst, gewartet und versorgt von einer Legion alternder Spezialisten. Der typische Mainframe-Mitarbeiter ist zwischen 55 und 60. Gerade für die Finanzindustrie ziehen also düstere Migrationswolken am Horizont herauf. Big Blue versucht nun, mit Universitäten in 61 Ländern Lehrinhalte zu entwickeln, um auch in der Zukunft genügend Experten für Grosscomputer zur Verfügung zu haben. Mit anderen Worten: Hier haben wir einen kleinen, aber feinen und expandierenden Arbeitsmarkt.

[Link] [Pic: Wargames 1983, C MGM]

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