[Medien] GEZ-Gebührenfahnder treiben weniger Rundfunkgebühren von Schwarzsehern ein

25. Juli 2010 | by TechFieber.de

GEZ fahnder rundfunk gebührenDie Gebührenfahnder der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten treiben weniger Geld ein. Das Nachrichtenmagazin «Focus» berichtete vorab unter Berufung auf eine interne Statistik des Südwestrundfunks (SWR), die etwa 1800 Fahnder hätten im vergangenen Jahr bei Schwarzsehern und -hörern 38,07 Millionen Euro kassiert.

Das seien 5,26 Millionen Euro weniger als 2008. Am erfolgreichsten waren danach die Gebührenjäger im Sendegebiet des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) mit einem Anteil von 7,78 Millionen Euro.

Das deutliche Minus begründete der Leiter der Abteilung Rundfunkgebühren beim SWR, Jürgen Gruhler, mit den Worten: «Der Markt gibt nicht mehr her.» So wirke sich die von vier auf drei Jahre verkürzte Nachforderungsfrist für nicht gezahlte Gebühren aus. Die unabhängige Rundfunkgebühren-Kommission KEF kritisierte dem Blatt zufolge dagegen, die neun ARD-Sender schöpften das Gebührenpotenzial nicht wirksam genug aus.

tf/wat/ddp

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