[techWissen] Was ist eigentlich eine Virtuelle Maschine (VM)?

23. Juni 2010 | by TechFieber.de

VM virtuelle machine virtual computing

Die Abkürzung VM steht im Computerbereich für eine Virtuelle Maschine. Sie baut einen PC in Software nach, funktioniert also wie ein Computer auf dem Computer. Eine virtuelle Maschine ist ein ganz eigenständiger PC mit eigenem Betriebssystem, der allerdings anders als ein physischer PC nur aus Software besteht. Die Hardware wird von der Software simuliert, neuere Prozessoren erlauben allerdings auch die Mitnutzung von Teilen der Hardware des Host-PCs.

Mit Hilfe einer VM können auf einem PC gleichzeitig verschiedene Betriebssysteme ausgeführt werden, die völlig unabhängig voneinander und vom Wirtssystem laufen. Da Virtuelle Maschinen so isoliert laufen, werden sie unter anderem für das Experimentieren mit Software genutzt, die den Wirtscomputer beschädigen könnte. Zudem kann man mit einer VM Programme zum Laufen bringen, die mit dem Betriebssystem des Host-PC nicht kompatibel sind.

tf/mat/ddp

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