[Round-up] Deutsche Telekom startet positiv in 2010 – T-Mobile USA schwächelt

12. Mai 2010 | by TechFieber.de

Rene Obermann Telekom

Der Blick von Telekom-Chef René Obermann zeigt die Richtung an – es geht aufwärts für den Bonner Telco-Riesen, denn die Deutsche Telekom hat im ersten Quartal 2010 ein stabiles Geschäft verzeichnet. Wie der DAX-Konzern am Mittwoch in Bonn mitteilte, verbuchte die Telekom bei minimal rückläufigen Umsätzen ein leichtes Plus beim operativen Gewinn. «Das ist ein guter Start für uns in das Jahr 2010», erklärte Vorstandsvorsitzender René Obermann. Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde bestätigt.

Zwischen Januar und März verbuchte der Ex-Monopolist ein Umsatzminus zum Vorjahr von weniger als 1 Prozent auf 15,81 Milliarden Euro, während beim bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ein Zuwachs von 1,6 Prozent auf 4,89 Milliarden Euro zu Buche stand. Damit lag das Unternehmen weitgehend im Rahmen der Erwartungen der Analysten. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 767 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr eine Abschreibung auf T-Mobile UK für einen Verlust von 1,12 Milliarden Euro gesorgt hatte.

Im Heimatmarkt sanken die Gesamterlöse und der bereinigte operative Gewinn aufgrund der rückläufigen Entwicklung im Festnetzgeschäft um 2,2 Prozent beziehungsweise 2,7 Prozent. Auch der ehemalige Wachstumsgarant T-Mobile USA musste im ersten Quartal Einbußen hinnehmen. Die Nummer vier am US-Mobilfunkmarkt kämpft aufgrund der Wettbewerbssituation seit einigen Quartalen mit Gegenwind.

In den ersten drei Monaten 2010 verlor T-Mobile nach Angaben vom Mittwoch netto 77 000 Kunden. Mit Hilfe des 3G-Netzausbaus in dem Land will die Telekom die Sparte wieder in die Spur bringen und auch im laufenden Jahr Milliarden in den USA investieren, um die Marktposition zu verbessern.

[tf/ari/ddp]

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