[Börse] DAX legt 1,2 Prozent zu; im TecDax gewinnen Singulus, Drägerwerk und Roth & Rau

26. April 2010 | by TechFieber.de

Börse TecDax Dax Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag freundlich geschlossen. Der DAX stieg um 1,2 Prozent auf 6332 Punkte. Im Tagesverlauf hatte der Leitindex ein neues Jahreshoch bei 6342 Zählern markiert. Der MDAX legte 1,2 Prozent auf 8642 Punkte zu, und der TecDAX verbesserte sich um 0,6 Prozent auf 845 Zähler. Gestützt werde die Stimmung nach wie vor vom erwarteten Hilfspaket für Griechenland, hieß es. Daneben ist die Berichtssaison weiter im vollen Gang.

Im TecDAX stiegen Singulus um 9,2 Prozent auf 6,66 Euro. Drägerwerk legten 5,1 Prozent auf 55,00 Euro zu, Roth & Rau verbesserten sich um 3,1 Prozent auf 26,10 Euro. An der Spitze der wenigen Verlierer lagen Medigene mit einem Minus von 4,6 Prozent auf 2,72 Euro. Q-Cells fielen um 2,2 Prozent auf 7,42 Euro

Die Kurse an der New Yorker Wall Street zeigten sich im frühen Handel gut behauptet. Der Dow-Jones-Index legte gegen 17.45 Uhr MESZ um 0,2 Prozent auf 11 230 Punkte zu. Der Nasdaq Composite stieg um knapp einen auf 2531 Zähler. Während der Baumaschinenhersteller Caterpillar nach einem positiven Ausblick das Feld der Gewinner anführte, verloren die Banken-Aktien deutlich.

Der Euro zeigte sich weiter schwach. Am Abend wurde die Gemeinschaftswährung zu 1,3333 Dollar gehandelt. Die Ausschläge über den Tag hinweg zeigen laut Beobachtern, dass der Euro unverändert unter der Unsicherheit in der Griechenland-Misere zu leiden hat. Die Hoffnung, dass ein griechisches Rettungspaket den Euro stabilisieren würde, habe sich bislang nicht erfüllt. Die Europäische Zentralbank stellte einen Referenzkurs von 1,3321 Dollar fest.

Im DAX stützte Händlern zufolge die Aussicht auf höhere Gewinnprognosen des Schwergewichts Siemens. Daneben zeigten sich Finanzwerte erholt. Die Aktien von Siemens – das Unternehmen legt am Donnerstag Quartalszahlen vor – stiegen um 4,0 Prozent auf 75,72 Euro. Deutsche Bank und Commerzbank legten jeweils knapp drei Prozent auf 55,35 und 6,28 Euro zu. Gesucht waren auch MAN und Infineon. Schwächster Wert waren Merck, die nach einer Abstufung des Pharmasektors durch eine Bank 0,9 Prozent auf 63,22 Euro verloren. Etwas unter Druck standen auch Allianz und RWE.

In der zweiten Reihe wurden die Gewinner von BayWa angeführt, die sich um 5,5 Prozent auf 30,80 Euro verteuerten. Continental und Gildemeister stiegen jeweils um knapp vier Prozent auf 43,24 und 10,73 Euro. Dagegen verloren Fraport 0,6 Prozent auf 39,85 Euro. Die weiteren Verlierer im MDAX waren Bilfinger Berger und Hamburger Hafen & Logistik.

tf/mon/

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