[business] RWE – Umsatz sinkt 2009 um 2,5 Prozent

25. Februar 2010 | by TechFieber.de

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Der Energiekonzern RWE hat im vergangenen Jahr seine Ergebnisziele leicht übertroffen, rechnet mittelfristig aber mit geringerem Wachstum als bislang. Insgesamt sank der Umsatz gegenüber 2008 allerdings um 2,5 Prozent auf rund 47,7 Milliarden Euro, wie der DAX-Konzern am Donnerstag mitteilte. Grund für den Rückgang sei unter anderem die wegen der Wirtschaftskrise in allen RWE-Märkten gesunkene Energienachfrage. Zugleich habe sich das Betriebsergebnis jedoch um 3,9 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro erhöht. Das nachhaltige Nettoergebnis sei um 4,9 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro gestiegen. Für 2009 schlägt RWE eine Dividende von 3,50 Euro je Aktie vor, nach 4,50 Euro für 2008.

Bis 2012 will der Essener Konzern sein um Sondereffekte bereinigtes Nettoergebnis um durchschnittlich rund fünf Prozent jährlich steigern. Bislang hatte der Konzern eine Rate von zehn Prozent in Aussicht gestellt. Beim Betriebsergebnis war bis 2012 eine Bandbreite der Wachstumsrate von jährlich durchschnittlich fünf bis zehn Prozent angegeben worden. Hier sieht der Konzern nun einen Zuwachs am unteren Ende der Spanne. Grund für die Senkung des mittelfristigen Ausblicks seien Verzögerungen bei Kraftwerks- und Förderprojekten sowie konservativere Margenannahmen bei Strom und Gas. Basis der Steigerungen sind die Werte von 2008, in denen der 2009 zugekaufte niederländische Versorger Essent nicht enthalten ist.

2013 will RWE dann mit Essent das Ergebnisniveau von 2009 übertreffen. Von da an sieht das europäische Emissionsregime vor, dass Versorger wie RWE alle ihrer benötigten Zertifikate kaufen müssen. Bislang erhalten sie einen großen Teil frei zugeteilt.

Ende 2009 beschäftigte RWE den Angaben zufolge weltweit rund 70 700 Mitarbeiter. Grund für den Anstieg von rund sieben Prozent gegenüber 2008 sei größtenteils die Übernahme von Essent.

tf/mei/ddp
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